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Austrian Blockchain Center

Programm / Ausschreibung COMET, Phasing Out und Übergang, Phasing Out - K1 5 AS, 2. FP (2023) Status laufend
Projektstart 01.10.2023 Projektende 30.09.2024
Zeitraum 2023 - 2024 Projektlaufzeit 12 Monate
Keywords Blockchain, Distributed Ledger Technology, Tokeneconomy, Cryptography, Security, Cryptoeconomy

Projektbeschreibung

Das Austrian Blockchain Center und seine Gesellschafter sehen nach wie vor einen Bedarf und eine Nachfrage nach angewandter und grundlagennaher Forschung im Bereich Blockchain und verwandter Technologien. DLT-Technologien sind ein wichtiger Bestandteil des Technologiepakets, wenn es darum geht, die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie den Klimawandel und die Notwendigkeit einer nachhaltigeren Wirtschaft anzugehen. Blockchain kann beispielsweise den Kern von Lösungen bilden, die für eine bessere Rückverfolgbarkeit von Lieferketten erforderlich sind, und einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der großen Herausforderungen von heute leisten.
Aus diesem Grund stellen wir einen Antrag für die Phasing-Out-Periode um a) die in der ersten Förderperiode begonnenen Forschungsarbeiten fertig zu stellen und b) die für den Fortbestand des Zentrums notwendige strategische Forschung durchführen zu können. Das Phasing-Out soll insbesondere auch den am Zentrum beschäftigten Forscherinnen und Forschern ausreichend Zeit geben, um Ihre Forschungsarbeiten abschließen zu können und die nächsten Schritte ihrer wissenschaftlichen oder nicht wissenschaftlichen Karriere zu planen.
Begleitend zu unserer Forschung im Phasing-Out werden mehrere Umstrukturierungsmaßnahmen das Zentrum fit für die Zukunft machen.
Wir sehen für das Zentrum in Zukunft die folgenden Schwerpunkte
- Geförderte nationale und internationale Forschungsprojekte
- Netzwerkveranstaltungen und Partnerprogramme
- Auftragsforschung und Beratung
- Aus- und Weiterbildung insbesondere im Bereich der Executive Education
- Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, potentiell im Rahmen von Spin-Offs und Joint-Ventures.
Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre haben wir unsere Area-Struktur analog zum ursprünglichen Plan für die zweite Förderperiode angepasst und vereinfacht:
Area 1 (Technology, Security & Development) beschäftigt sich mit der Forschung und Entwicklung in technischen Bereichen. Wir sehen hier insbesondere einen großen Bedarf nach Expertise im Bereich Security aber auch der effizienten Entwicklung von dezentralen Applikationen. Area 2 (Economic Systems and Business Applications) beschäftigt sich mit der Erforschung und Konzeptionierung von auf DLT basierenden Systemen sowie der Anwendung von DLT zur Verbesserung von Geschäftsprozessen (dezentrale Digitalisierung). Area 3 (Law and Legal Policy) untersucht grundlegende juristische Fragestellungen zur Stärkung der Rechtssicherheit und bietet entsprechende Policy Recommendations um Österreich als Standort für Blockchain-Projekte attraktiver zu machen.
In allen diesen Bereichen muss Forschung und Innovation jetzt gefördert werden. Jetzt sind wir in der Phase, in der sich entscheidet, ob Österreich seine Aktivitäten auf diesem Gebiet ausbauen und eine international sichtbare Rolle erreichen kann oder wir wie in vielen anderen Gebieten von ausländischer Innovation abhängen werden. Das Austrian Blockchain Center ist ein wichtiger Player für die Entwicklung Österreichs in Blockchain und dezentrale Digitalisierung.

Abstract

The Austrian Blockchain Center and its shareholders continue to see a need and demand for applied and basic research in the field of blockchain and related technologies. DLT technologies are an important component the technology stack when addressing today’s major challenges to society such as climate change and the need for a more sustainable economy. Blockchain can, for example, form the core of solutions needed for a better traceability of supply chains and make an important contribution to the major challenges of today.
For this reason, we are submitting an application for the phasing-out period in order to a) complete the research work started in the first funding period and b) carry out the strategic research necessary for the continued existence of the Centre. The phasing-out is also intended to give the researchers employed at the Centre sufficient time to complete their research work and to plan the next steps in their scientific or non-scientific careers.
Accompanying our research in the phasing out, several restructuring measures will make the Centre fit for the future.
Going forward, we envisage the following key fields of activity for the Centre
- Nationally and internationally funded research projects
- Networking events and partner programmes
- Contract research and consulting
- Education and training, with a special focus on executive education
- Development of products and services, potentially by means of spin-offs and joint ventures.
Based on the experience of the last years, we have adapted and simplified our area structure analogous to the original plan for the second funding period:
Area 1 (Technology, Security & Development) deals with research and development in technical areas. In particular, we see a great need for expertise in the area of security, but also in the efficient development of decentralised applications. Area 2 (Economic Systems and Business Applications) deals with the research and conceptual design of systems based on DLT as well as the application of DLT to improve business processes (decentralised digitalisation). Area 3 (Law and Legal Policy) examines fundamental legal issues to strengthen legal certainty and offers corresponding policy recommendations to make Austria more attractive as a location for blockchain projects.
Research and innovation need to be funded in all these areas. We are now in the phase in which it will be decided whether Austria can expand its activities in this field and achieve an internationally visible role or whether we will depend on foreign innovation, as in many other fields. The Austrian Blockchain Center is an important player for Austria's development in blockchain and decentralised digitalisation.