AM 4 Kids

Automatisierte Mobilität aus Sicht von Kindern und Jugendlichen: gestern – heute – morgen

Programm / Ausschreibung Talente, Talente regional, Talente regional 2019 Status laufend
Projektstart 01.08.2020 Projektende 31.10.2022
Zeitraum 2020 - 2022 Projektlaufzeit 27 Monate
Keywords

Projektbeschreibung

Automatisierte Mobilität (AM) beschreibt den verstärkten Einzug von Informations- und Kommunikationstechnologien nicht nur in den Fahrzeugsektor selbst, sondern in alle Bereiche von Verkehr und Mobilität, insbesondere auch in die Infrastruktur sowie in die Abwicklung von mobilitätsbezogenen Prozessen (pre-, on- und post-trip). Damit einher gehen große Potenziale wie mehr Verkehrssicherheit, höhere Effizienz und die Reduzierung der CO2-Emissionen. Im vorliegenden Projekt soll das AM-Zukunftspotenzial bereits heute nutzbar gemacht werden.
Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen auf AM & Inklusion gemeinsam mit Role Models
Um die Entwicklung der Automatisierten Mobilität, die daraus resultierenden Mobilitätsangebote und Nutzungsmuster zukunftsorientiert und nachhaltig zu gestalten, ist es wichtig, die spezifische Zielgruppe „Kinder und Jugendliche“ bereits heute mit dieser komplexen und vielfältigen Thematik zu konfrontieren. Kinder und Jugendliche sind die Entscheidungsträgerinnen und -träger von Morgen, aber auch die Nutzerinnen und Nutzer der zukünftigen automatisierten Mobilität. Planungs- und Entwicklungsaktivitäten sollten nie ohne die zukünftige Zielgruppe stattfinden. Daher wird im vorliegenden Talente-Regional-Projekt einerseits ein der Praxis nachempfundener Szenarienentwicklungsprozess durchgearbeitet und zu anderen im Projekt selbst, durch die Vernetzung mit Role Models, die aus ihrem Alltag als Menschen mit Behinderungen berichten, die Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer in deren Heterogenität eingebracht. So reflektieren Kinder und Jugendliche ihre eigene Mobilität, machen sich aufbauend auf adäquater Wissensvermittlung (Innovationen, Forschungsprojekte, Produktentwicklungen) Gedanken über Entwicklungsmöglichkeiten der automatisierten Mobilität, lernen die Bedürfnisse anderer Personengruppen kennen und erarbeiten Szenarien für die Zukunft.
Mit dem inhaltlichen Schwerpunkt der automatisierten Mobilität geht es spezifisch darum zu verstehen, wie Automatisierung und Digitalisierung Menschen mit körperlichen Behinderungen in Zukunft in der Fortbewegung helfen aber auch einschränken können.

Gleichzeitig gilt es, dieser Zielgruppe das enorme Wirkungsspektrum der automatisierten Mobilität in den unterschiedlichen Branchen (Raumplanung, Verkehrsplanung, Fahrzeugbau, Landschaftsarchitektur, Kulturtechnik, Software-Engineering etc.) aufzuzeigen. Damit wird auch die kognitive Fähigkeit des vernetzten und kreativen Denkens gefördert, welches im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung einen hohen Stellenwert einnimmt.