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LOOP SF N3

LOOP E-Mobilitäts-Offensive ein Sonderfahrzeug am Standort Gmunden

Programm / Ausschreibung ENIN-14. Ausschreibung Status laufend
Projektstart 01.01.2026 Projektende 30.06.2028
Zeitraum 2026 - 2028 Projektlaufzeit 30 Monate
Projektförderung € 179.506
Keywords

Projektbeschreibung

Das gegenständliche Projekt stellt die Fortsetzung der Dekarbonisierungsoffensive der Energie AG Oberösterreich (EAG) dar und folgt auf das durch ENIN-Mittel geförderte Pilotprojekt, im Rahmen dessen 56 N1-Fahrzeuge der der Netztechnik auf batterie-elektrischen Antrieb umgestellt wurden. Es zielt in der gleichen Weise auf die Elektrifizierung von Fahrzeugen, die der kritischen bzw. systemerhaltenden Infrastruktur zuzuordnen sind.
Dieses Projekt trägt durch die Umstellung des Fuhrparks wesentlich zur Dekarbonisierung des Konzerns in Rahmen der LOOP-Strategie bei. In dieser Strategie hat sich das Unternehmen das ambitionierte Ziel gesetzt, bis 2035 klimaneutral zu sein. Ziel der LOOP-Strategie ist die Dekarbonisierung der Energieerzeugung und des Energieverbrauchs. Die EAG verfolgt diese Ziele unter der Voraussetzung, dass die Ver- und Entsorgungssicherheit gewährleistet bleibt. Mit der LOOP-Strategie soll die Wertschöpfung in Österreich gestärkt und die Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten vorangetrieben werden. Ein wesentlicher Meilenstein der Strategie ist die Dekarbonisierung der EAG-Flotte, weshalb bis 2035 alle Fahrzeuge der EAG auf emissionsfreie Antriebe umgestellt werden sollen.
Die Anschaffung des Fahrzeugs mit dem speziellen Aufbau mit Kran und Pritsche für den Transport von Batteriespeichern ist für 2026 oder 2027 vorgesehen. Hierfür wird außerdem eine notwendige 400 kW DC-Schnelladestation mit 2 Ladepunkten am Standort Gmunden installiert.
Das emissionsfreie Fahrzeug wird für die emissionsfreie Ersatzversorgung mittels Batteriespeicher eingesetzt, sowohl in geplanten als auch ungeplanten Freischaltungen von Netzbereichen innerhalb der Nieder- und Mittelspannungsnetze der EAG Tochter Netz Oberösterreich. Diese ober- und unterirdischen Netze dienen der Versorgung von Endkund:innen in verschiedenen Regionen oder Ortschaften. Zu den Aufgaben, die die Mitarbeiter:innen mit diesem Fahrzeug befahren, zählt die Versorgung von Kundenanlagen mit Strom durch Batteriespeicher im Falle einer Freischaltung vom Netz.
Mit der Anschaffung eines E-Fahrzeugs, das mit Pritsche und Kranaufbau für den spezifischen Einsatzzweck ausgelegt ist, wird die Netz OÖ eine besondere Lücke in der kritischen Infrastruktur schließen und eine emissionsfreie Ersatzversorgung von freigeschalteten netzgebundenen Anlagen ermöglichen. Durch die erfolgreiche Umstellung auf ein emissionsfreies Fahrzeug soll veranschaulicht werden, dass verschiedene Aspekte der Stromversorgung in Österreich dekarbonisiert werden können. Das Projekt hat somit innerhalb der EAG aber auch im Kontext der nationalen Stromversorgung einen Pilotcharakter.
Aus den Daten zum derzeitigen Einsatz lässt sich für das Projekt prognostizieren, dass das Fahrzeug über 5 Jahre rund 200.000 Wagenkilometer zurückgelegen wird, wodurch 239 Tonnen CO2 eingespart werden. Die Umstellungsmaßnahme reduziert somit die Emissionen bei Betrieb, Instandhaltung und kundenorientierten Aufgaben im Netz.