eN1 2.0
35 Leichte Elektronutzfahrzeuge für Klagenfurt 2.0
| Programm / Ausschreibung | ENIN-12. Ausschreibung | Status | laufend |
|---|---|---|---|
| Projektstart | 01.02.2026 | Projektende | 31.07.2028 |
| Zeitraum | 2026 - 2028 | Projektlaufzeit | 30 Monate |
| Projektförderung | € 197.867 | ||
| Keywords | |||
Projektbeschreibung
Die Landeshauptstadt Klagenfurt a. Ws. verfolgt seit vielen Jahren eine ambitionierte Klimaschutzstrategie, die unter anderem im Rahmen der Smart City Initiative sowie durch die Teilnahme an der EU-Cities-Mission konkretisiert wird. Als einzige österreichische Stadt innerhalb dieser europäischen Vorreiterinitiative strebt Klagenfurt an, ihre Emissionen bis 2030 erheblich zu reduzieren. Ein zentraler Hebel zur Erreichung der Klimaziele liegt im Bereich der städtischen Mobilität – insbesondere in der Elektrifizierung des städtischen Fuhrparks. Das vorliegende Fördervorhaben ist daher ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Klagenfurt und der Stadtwerke Klagenfurt AG (STW).
Bereits seit 2023 läuft das ENIN-Förderprojekt „eN1“, in dessen Rahmen die Stadt Klagenfurt und Unternehmen der STW über 15 N1-Elektrofahrzeuge beschafft haben. Dank den guten Erfahrungen soll die Dekarbonisierung der Nutzfahrzeugflotte der Klasse N1 fortgesetzt werden.
Das vorliegende Fördervorhaben "eN1 2.0" sieht die Beschaffung von 35 weiteren N1-Elektrofahrzeugen samt elf Ladestellen bis 2028 vor. Die ersten Fahrzeuge sollen in Q3/2026 in Betrieb gehen. Die Fahrzeuge kommen vor allem im Straßenverkehr in Klagenfurt zum Einsatz.
Die N1-Elektrofahrzeuge der Stadt Klagenfurt werden für verschiedene Zwecke eingesetzt, wie z.B. zum Transport von Verkehrssicherheitseinrichtungen, zur Wartung und Reparatur bestehender Straßeneinrichtungen, zum Transport von Pflanzen und Dünger, zur Pflege von Garten- und Rasenflächen, zur Müllbehälterzustellung und zur Abwasserbeseitigung.
Die N1-Elektrofahrzeuge der STW werden hauptsächlich zum Materialientransport, zur Wartung und Reparatur von Strom-, Gas- und Wasseranlagen, sowie zum Transport von Baustellenausrüstung und -materialien verwendet.
Die Entscheidung für Batterietechnologie basiert auf fundierten Studien und entspricht der Strategie für die Busflotte und Müllfahrzeuge der Stadt Klagenfurt, wodurch Synergiepotentiale bei der Ladeinfrastruktur entstehen, was in Kosteneinsparungen und Effizienz münden. Ergänzend werden in der parallel laufenden ENIN-Projekteinreichung zu Sonderfahrzeugen zwei Elektro-Müllfahrzeuge angeschafft.
N1-Elektrofahrzeuge verursachen keine lokalen Emissionen von CO2, CO, NOX, SOX oder Feinstaub und reduzieren den Energieverbrauch um mehr als 60 %. Die abgeschätzten CO2-Einsparungen belaufen sich auf rund 218 t CO2 über 5 Jahre. Das Fördervorhaben stärkt somit die Klimaschutzstrategie der Stadt Klagenfurt und der STW maßgeblich, unterstützt die Dekarbonisierung des städtischen Verkehrs und trägt zur Erreichung der Klimaziele bis 2030 bei.