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eLKW Zementtransp.

1. elektrische Sattelzugmaschine für nachhaltigen Zementtransport zwischen Rohrdorf (D) und Vomperbach (AT)

Programm / Ausschreibung ENIN-13. Ausschreibung Status laufend
Projektstart 01.03.2026 Projektende 31.08.2027
Zeitraum 2026 - 2027 Projektlaufzeit 18 Monate
Projektförderung € 202.260
Keywords

Projektbeschreibung

Der heutige Betrieb entwickelte sich aus der Landwirtschaft Ernst Derfesers I. in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit der Beförderung des noch händisch gewonnen Schotters begann. Ernst Derfeser lieferte zum Beispiel 1928 das Material für den Bau der Schwazer Steinbrücke mittels seiner Pferdefuhrwerke.
Im Jahre 1984 übernahm Ernst Derfeser II. nach dem Tod seines Vaters den ständig gewachsenen Betrieb, mit bereits 102 Mitarbeitern und einem Fuhrpark von 31 LKW und 30 Baumaschinen. Nach dem plötzlichen Tod von Ernst Derfeser II., im Mai 2001 leitet nunmehr sein Sohn Ernst Derfeser III. gemeinsam mit seiner Schwester Andrea Derfeser das Unternehmen.
Heute beschäftigt die Ernst Derfeser GmbH ca. 280 Mitarbeiter. Der Fuhrpark umfasst mittlerweile 140 LKW und 75 Baumaschinen, sowie 90 PKW.

Mit dem Projekt der Elektrifizierung des Linienverkehrs zwischen Rohrdorf in Deutschland (Bayern) und Vomperbach in Tirol schlägt die Firma Ernst Derfeser GmbH ein neues Kapitel in der Transportbranche auf.
Mit der Anschaffung des ersten eActros600, zur Beförderung von Zement, soll mit der erhofften Förderzusage im Jänner 2026 umgehend begonnen werden. Die Anschaffung soll ehest möglich nach Zusage der Förderung erfolgen. Geplant ist die Bestellung im Q1/2026 und in ehestmöglichen Inbetriebnahme mit Q3/2026.

Die Wahl auf eine rein batterieelektrische Sattelzugmaschine ist durch planbaren Transporteinsatz prädestiniert. Die geplante Route und die planbaren Einsatzzeiten, fördern die wirtschaftliche Umsetzung und den Umweltschutz/Umweltschonung. Durch die serienreife und Effizienz dieser Fahrzeuge ist diese der nächste logiosche Schritt in der Fuhrparkentwicklung der Firma Ernst Derfeser GmbH.

Durch die große Eigenversorungsquote, durch eine 183kWp PV-Anlage, ist eine kostengünstige Versorgung des Fahrzeug am eigenen Standorte gegeben. Geplant wird mit 2 stationären TruckCharge Ladesäulen (Alpitronic HYC200 und HYC400), um auch auch perspektivisch eine reibungslose Abwicklung sicherstellen zu können.

Im Zuge des Projektes (eLKW für Zementtransport) wird der eActros600 einen bestehenden Diesel-LKW ersetzen. Das bestehende Euro6 Fahrzeug mit rund 26Liter Durchschnittsverbrauch wird durch den rein elektrischen LKW ersetzt. Durch den Einsatz von nur einem eLKW wird über 5 Jahre eine CO2 Einsparung von rund 331to erwartet. Die ist für die CO2 Bilanz in der Betonproduktion ein wichtiger Baustein.