LOOP N1-2
LOOP E-Mobilitäts-Offensive N1 für 72 Nutzfahrzeuge und 13 Standorte
| Programm / Ausschreibung | ENIN-12. Ausschreibung | Status | laufend |
|---|---|---|---|
| Projektstart | 01.01.2026 | Projektende | 30.06.2028 |
| Zeitraum | 2026 - 2028 | Projektlaufzeit | 30 Monate |
| Projektförderung | € 372.156 | ||
| Keywords | |||
Projektbeschreibung
Das gegenständliche Projekt stellt die Fortsetzung der Dekarbonisierungsoffensive der Energie AG Oberösterreich (EAG) dar und folgt auf das durch ENIN-Mittel geförderte Pilotprojekt, im Rahmen dessen 56 der momentan 250 Fahrzeuge der Netztechnik auf batterie-elektrischen Antrieb umgestellt wurden. Es zielt in der gleichen Weise auf die Elektrifizierung von Servicefahrzeugen, die der kritischen bzw. systemerhaltenden Infrastruktur zuzuordnen sind und die Mitarbeiter:innen verlässlich auch zu Notfalleinsätzen transportieren müssen.
Dieses Projekt trägt durch die Umstellung des Fuhrparks wesentlich zur Dekarbonisierung des Konzerns in Rahmen der LOOP-Strategie bei. In dieser Strategie hat sich das Unternehmen das ambitionierte Ziel gesetzt, bis 2035 klimaneutral zu sein. Ziel der LOOP-Strategie ist die Dekarbonisierung der Energieerzeugung und des Energieverbrauchs. Die EAG verfolgt diese Ziele unter der Voraussetzung, dass die Ver- und Entsorgungssicherheit gewährleistet bleibt. Mit der LOOP-Strategie soll die Wertschöpfung in Österreich gestärkt und die Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten vorangetrieben werden. Ein wesentlicher Meilenstein der Strategie ist die Dekarbonisierung der EAG-Flotte, weshalb bis 2035 alle Fahrzeuge der EAG auf emissionsfreie Antriebe umgestellt werden sollen.
In einem Zeitraum von 2026 bis 2027 sollen insgesamt 72 Nutzfahrzeuge der Fahrzeugklasse N1 mit batterieelektrischem Antrieb in zwei Tranchen angeschafft werden. Hierfür wird die notwendige elektrische Ladeinfrastruktur mit 27 Ladepunkten mit 22 kW Leistung an 13 Standorten installiert.
Die emissionsfreien Fahrzeuge werden als Service- bzw. Ersatzfahrzeuge der Netztechniker:innen eingesetzt, die im Außeneinsatz für den Betrieb, die Wartung und Instandhaltung der Nieder- und Mittelspannungsnetze der EAG Tochter Netz Oberösterreich zuständig sind. Diese Netze dienen der Versorgung von Endkund:innen in verschiedenen Regionen oder Ortschaften. Ergänzend zu den regulären Abläufen müssen die Netztechniker:innen akute Störungen, wie z. B. regionale Stromausfälle, beheben. Die Fahrzeuge dienen dazu, den/die Servicemitarbeiter:in sowie die notwendigen Materialien und Werkzeuge zuverlässig zu den jeweiligen Einsatzorten zu transportieren.
Aus den Daten zum derzeitigen Einsatz lässt sich für das Projekt prognostizieren, dass über 5 Jahre rund 4,109 Mio. Wagenkilometer von 72 Nutzfahrzeugen zurückgelegt werden, wodurch 884 Tonnen CO2 eingespart werden. Die Umstellungsmaßnahme reduziert somit die Emissionen bei Betrieb, Instandhaltung und kundenorientierten Aufgaben im Netz. Weiters wird es bei zusätzlichen Privatfahrten eine nicht genau bezifferbare, jedoch signifikante Einsparung an Emissionen geben.