2 Kühl-E-LKW
2 Kühl-LKW für Oberösterreich
| Programm / Ausschreibung | ENIN-2. Ausschreibung | Status | laufend |
|---|---|---|---|
| Projektstart | 01.11.2023 | Projektende | 31.01.2026 |
| Zeitraum | 2023 - 2026 | Projektlaufzeit | 27 Monate |
| Keywords | |||
Projektbeschreibung
Die Grufeneder GmbH ist ein Großhändler für Milchprodukte und liefert an zahlreiche Groß- sowie auch Kleinkunden (Bäcker, Fleischer, Altersheime, Gastronomie, regionale Geschäfte,…) im gesamten Mühlviertel, Linzer und Eferdinger Raum sowie im angrenzenden Niederösterreich bis nach Amstetten. Zusätzlich übernehmen wir Transportaufgaben für die Berglandmilch in diesen Gebieten - wie z.B. die Warenanlieferung an die Linzer Spitäler. Weiters werden auch Transportaufgaben für Sonnberg Biofleisch übernommen und es ist geplant für weitere regionale Lieferanten Transportleistungen zu übernehmen.
Die Anschaffung der Fahrzeuge und der Infrastruktur soll zeitnah nach Förderzusage stattfinden. Eine Förderzusage ist Voraussetzung für dieses Projekt, da es ansonsten nicht finanzierbar und rentabel ist.
Es sollen 2 Elektro-LKW über 18t Gesamtgewicht angeschafft werden mit denen dann die Auslieferung und Transportleistungen im Gebiet Königswiesen – Asten – Linz – Amstetten – Königswiesen durchgeführt werden sollen. Somit werden die LKW sowohl in der Stadt- als auch im Regionalverkehr eingesetzt.
Als Ladeinfrastruktur ist eine 360KW Ladestation mit öffentlichem Zugang vorgesehen, damit auch im ländlichem Raum eine leistungsstarke Infrastruktur öffentlich zur Verfügung steht.
Die Topographie des Mühlviertels stellt die Leistung bzw Reichweite der Elektro-LKW vor besondere Herausforderungen. Um sicherzustellen, dass die Auslieferrouten, welche auf E-LKW umgestellt werden sollen, auch wirklich mit einem E-LKW problemlos geschafft werden können, haben wir dies von der Firma Tschann mit Unterstützung des LKW-Herstellers DAF durchrechnen lassen. Sie finden diese Berechnungen als Anhang.
Durch das Projekt ergibt sich eine Co2 Einsparung von 477t, allein durch das Projekt.
Da die Ladeinfrastruktur aber auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird und somit ein Anreiz gestellt wird auf E-Mobilität umzusteigen, führt dies zu vielen weiteren Einsparungen.
Weiters ist geplant die Ladeinfrastruktur durch eine eigene PV-Anlage zu betreiben, was ebenfalls zu den Zielen des Klimaschutzes beiträgt.
Endberichtkurzfassung
Dieses Projekt besteht aus der Anschaffung von Ladeinfrastruktur und zweier Nutzfahrzeuge (Kühl-LKW 26to) und ist ein Teil einer Gesamtstrategie den Fuhrpark zu Elektrifizieren und dafür zu großen Teilen den Strom aus Eigenproduktion mit Speichermöglichkeit zur Verfügung zu stellen.
Die Erstellung der Gesamtstrategie, die Durchführung dieses Projekts und weiterer Projekte bedurfte bzw bedarf sehr viel Zeitaufwand und Beschäftigen mit diesem Thema.
Da dieses Projekt der Start war, die Gesamtstrategie umzusetzen, sind im Laufe des Projektzeitraums noch einige Fragen aufgetaucht, wie zB die Leistungsbereitstellung des Stromnetzbetreibers, Größe der eigenen PV-Anlage und des Stromspeichers.
All diese Fragen wurden bis zum Abschluss dieses Projektes geklärt bzw auch bereits umgesetzt. Es wurde in einen Trafo (um eine ausreichende Leistungsspitze zu erreichen), PV-Anlage und Stromspeicher investiert und diese ins Gesamtsystem integriert.
Somit können die im Zuge des Projekts angeschafften E-Ladesäulen (2 Ladesäulen mit jeweils 2 Ladepunkten) mit einer Spitzenleistung von 400 KW betrieben werden.
Durch die hohe Ladeleistung können die zwei angeschafften Nutzfahrzeuge schnell geladen werden und stehen somit rasch wieder für den Betrieb zur Verfügung. Somit können zum Teil mit einem E-LKW 2 Ausliefertouren am Tag gefahren werden und ermöglichen dadurch eine hohe CO2 Einsparung.
Neben der CO2 Einsparung kommt es durch den Einsatz der E-LKW auch zu einer Lärmreduktion, vor allem auch durch die verbauten Elektro-Kühlungen, und zu einer besseren Luftqualität.
Die E-Ladesäulen werden auch bereits von der Öffentlichkeit genutzt und erhöhen durch die hohe Ladeleistung (gab es bisher in der Region nicht) auch den Anreiz auf E-Mobilität umzusteigen, sowohl für Private als auch für Unternehmen.
Wir sind mit der angeschafften Ladeinfrastruktur und den zwei Nutzfahrzeugen sehr zufrieden und diese erfüllen unsere Vorstellungen.
Dank der ENIN-Förderungen war dieses Projekt realisierbar und sind weitere Projekte umsetzbar, um die Gesamtstrategie den Fuhrpark zu Elektrifizieren zu verwirklichen.
Dafür sind wir sehr dankbar.