PHOBILITY AKTIV

MH-APP zur Unterstützung einer gleichberechtigten, aktiven Mobilität für Personen mit Angst- und Zwangserkrankungen

Programm / Ausschreibung Mobilität der Zukunft, Mobilität der Zukunft, MdZ - 9. Ausschreibung (2017) FFT&PM Status laufend
Projektstart 01.04.2018 Projektende 30.06.2020
Zeitraum 2018 - 2020 Projektlaufzeit 27 Monate
Keywords Mental Health App, aktive Mobilität, gleichberechtigte Mobilität, userInnenzentrierter Ansatz

Projektbeschreibung

PHOBILITY AKTIV hat zum Ziel, Personen mit einer Phobie, Angst- und/oder Zwangserkrankung bzw. Angst, die sich aufgrund einer Depression entwickelt, eine gleichberechtigte Teilnahme am sozialen Leben zu ermöglichen und ihre Aktive Mobilität und auch aktive Teilnahme am öffentlichen Verkehr so lange wie möglich aufrecht zu halten bzw. wiederzuerlangen. Dafür werden neue und innovative Entwicklungen im Bereich der Mental Health Mobile Apps mit Ansätzen der kognitiven Verhaltenstherapie verbunden. Die Entwicklung einer App kombiniert mit einem Wearable (z.B. Uhr oder Armband) ist das Kernstück des Projekts, das im Bedarfsfall den Betroffenen automatisch oder manuell unterschiedliche Möglichkeiten der Angstbewältigung bietet und somit die Selbstwirksamkeit der NutzerInnen stärkt. Zur Entwicklung des Tools wird ein multimethodischer iterativer Ansatz gewählt, in welchem gemeinsam mit den Betroffenen die Inhalte der App entwickelt werden. Das UML Mobilitätslabor aspern.mobil LAB bietet Methodenwissen und Designexpertise insbesondere in Bezug auf die Nutzungsperspektive und bereichert die Dissemination der Ergebnisse.

Abstract

The aim of PHOBILITY AKTIV is to enable equal mobility for persons who suffer from anxieties, phobias and compulsory disorders which also implies equal participation in social life. It shall help them to regain and to maintain their usual forms of mobility as long as possible. In order to achieve this aim, recent developments in the field of mental health apps and cognitive therapy shall be combined. The app is the core device of the project. It will be combined with a wearable (watch, wristband) and offers a broad range of automatic or manual assistance tools to cope with anxiety and thereby to foster self-effectiveness. The tool is co-developed by users and researchers within a multi-methodical iterative approach.
The Urban Mobility Lab "aspern mobil LAB" (amLAB) provides methodical knowledge and design expertise especially with regard to the usability perspective and enriches the dissemination of the results.