GRE.AT
GIP und weitere Pflegesysteme für regelkonforme EU-Datenbereitstellung in Österreich
| Programm / Ausschreibung | Leuchttürme eMobilität, Zero Emission Mobility, Zero Emission Mobility 2025 inkl ZEM, DTM & Rail4Climate | Status | laufend |
|---|---|---|---|
| Projektstart | 01.09.2026 | Projektende | 30.04.2028 |
| Zeitraum | 2026 - 2028 | Projektlaufzeit | 20 Monate |
| Barwert der Projektförderung | € 825.482 | ||
| Keywords | Annex-III-GAP-Analyse; Nationales Prozess- und Qualitätsmodell; Rechtliche Governance & Zuständigkeiten; Pilotbasierte Validierung | ||
Projektbeschreibung
Die IVS-Richtlinie 2010/40/EU in der neuen Fassung 2023 (Anhang III) legt fest, welche Verkehrsdaten künftig verpflichtend bereitzustellen sind und welche Qualitäts- und Aktualitätsanforderungen gelten. Das Projekt GRE.AT schafft eine effektive, konsolidierte und fundierte Basis zur Unterstützung der verpflichteten Akteure in Österreich bei der Umsetzung dieser Vorgaben.
Für die Umsetzung in Österreich wird zunächst erhoben, welche Daten und Prozesse bereits vorhanden und wo Ergänzungen notwendig sind. Dazu werden bestehende Abläufe, Pflegesysteme und Schnittstellen systematisch erfasst und den Anforderungen der Richtlinie gegenübergestellt. Auf Basis dieser Analyse wird sodann ein gemeinsames Zielbild für die Erhebung, Pflege und Bereitstellung der Annex-III-Daten entwickelt. Dazu gehören ein durchgängiges Prozessmodell, klare Rollen und Verantwortlichkeiten sowie definierte Anforderungen an Qualität und Aktualisierung. Parallel werden die rechtlichen Rahmenbedingungen bewertet, insbesondere im Hinblick auf Governance, Pflichten und zukünftige regulatorische Entwicklungen.
Praktikabilität und technische Umsetzbarkeit werden schließlich im Rahmen eines Pilotbetriebs überprüft. Dabei werden ausgewählte Anwendungsfälle in einer realen Testumgebung umgesetzt, um die vorgesehenen Prozesse, Schnittstellen und Datenflüsse praktisch zu überprüfen und zu validieren. GRE.AT liefert damit eine fundierte Lückenanalyse, ein abgestimmtes Prozess- und Qualitätsmodell, rechtliche Empfehlungen und die Validierung der technischen Umsetzung in einem realen Pilotumfeld.
Den Abschluss des Projekts bildet die Entwicklung einer Roadmap mit konsolidierten Handlungsempfehlungen und Erkenntnissen für die nationale Umsetzung der IVS-Richtlinie.
Abstract
The ITS Directive 2010/40/EU in its new version 2023 (Annex III) specifies which traffic data must be provided in future and which quality and timeliness requirements apply. The GRE.AT project creates an effective, consolidated and sound basis for supporting the obligated actors in Austria in implementing these requirements.
For implementation in Austria, the first step is to identify which data and processes are already in place and where additions are necessary. To this end, existing processes, maintenance systems and interfaces are systematically recorded and compared with the requirements of the directive. Based on this analysis, a common target vision for the collection, maintenance and provision of Annex III data will then be developed. This includes a consistent process model, clear roles and responsibilities, and defined requirements for quality and updating. At the same time, the legal framework will be evaluated, particularly with regard to governance, obligations and future regulatory developments.
Finally, practicability and technical feasibility will be tested in a pilot operation. Selected use cases will be implemented in a real test environment in order to practically test and validate the planned processes, interfaces and data flows. GRE.AT will thus deliver a well-founded gap analysis, a coordinated process and quality model, legal recommendations and validation of the technical implementation in a real pilot environment.
The project will conclude with the development of a roadmap with consolidated recommendations for action and findings for the national implementation of the ITS Directive.