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Faktoren für die Akzeptanz eines Mobilitätsbudgets für Fahrten im Arbeitskontext
| Programm / Ausschreibung | Leuchttürme eMobilität, Zero Emission Mobility, Zero Emission Mobility 2025 inkl ZEM, DTM & Rail4Climate | Status | laufend |
|---|---|---|---|
| Projektstart | 01.06.2026 | Projektende | 30.11.2027 |
| Zeitraum | 2026 - 2027 | Projektlaufzeit | 18 Monate |
| Barwert der Projektförderung | € 119.729 | ||
| Keywords | Mobilitätsbudgets: Akzeptanzfaktoren; Befragungsanalyse; digitales Bevölkerungssample, Wirkungsanalyse | ||
Projektbeschreibung
Mobilitätsbudgets für Mitarbeiter:innen bieten flexible Entscheidungsmöglichkeiten für die Mobilitätswahl bei gleichzeitiger Bevorteilung kostengünstigerer und umweltfreundlicherer Verkehrsmittel. Gleichzeitig gibt es aber nur wenige Erfahrungen mit Mobilitätsbudgets in der Praxis, wodurch es kaum Erkenntnisse über die Akzeptanz einer solchen Maßnahme bestehen. Vorgängerprojekte haben festgestellt, dass die Bereitschaft für Mobilitätsbudgets von mehreren Faktoren abhängt: von Mobilitätsgewohnheiten, sozialräumlichen Rahmenbedingungen inklusive ökonomische Faktoren, Wertvorstellungen und der Art der Kommunikation.
Das Projekt untersucht, wie Mobilitätsbudgets in unterschiedlichen Zielgruppen wahrgenommen werden und welche Faktoren ausschlaggebend sind, um die Akzeptanz für Mobilitätsbudgets zu steigern. Da bei wird zum einen auf Erkenntnissen zu Mobilitätsbudgets, Mobilitätsverhaltenstypen und Kommunikationstypen sowie typspezifische Maßnahmenreaktionen aufgebaut (z.B. mobalance, MyFairShare, pro:NEWmotion) und mit Erfahrungen aus bestehenden Wissensdatenbanken verknüpft (z.B. CMC Centre for Mobility Change), um mögliche Vorbehalte und Unklarheiten zu identifizieren und Hypothesen für die zielgruppenspezifische Kommunikation bzw. Anreize zur Erhöhung der Akzeptanz abzuleiten.
In einer österreichweiten repräsentativen Befragung der Erwerbsbevölkerung werden diese Hypothesen in Choice Experimenten getestet und für unterschiedliche Erwerbs- und sozialräumliche Kontexte analysiert. Um verschiedene Ausführungen von Mobilitätsbudgets bewerten zu können, werden in Abstimmung mit den parallellaufenden Studien zu Mobilitätsbudgets unterschiedliche Gestaltungsvarianten für eine vertiefende Analyse ausgewählt. Diese werden sodann mit Hilfe eines digitalen Bevölkerungssamples, das auf Basis der Befragungsdaten trainiert wurde, mit variierenden Akzeptanzelementen getestet, um so Akzeptanzwerte für unterschiedliche Gruppen optimieren zu können. Mobilitätsbudgetvarianten mit hohen Akzeptanzwerten werden anschließend auf ihre Wirkung auf Mobilitätsverlagerungseffekte und Emissionseinsparungen hin bewertet.
Als Ergebnis liegt ein Empfehlungskatalog für betriebliche und politische Handlungsebenen vor, der Maßnahmen zur Erhöhung der Akzeptanz von Mobilitätsbudgets unter Berücksichtigung der Verlagerungs- und Emissionseinsparungspotenziale beinhaltet.
Abstract
Mobility budgets for employees offer flexible decision-making options for mobility choices while favoring more cost-effective and environmentally friendly modes of transport. At the same time, however, there is little practical experience with mobility budgets, which means that there is hardly any knowledge about the acceptance of such a measure. Previous projects have found that willingness to accept mobility budgets depends on several factors: mobility habits, socio-spatial conditions including economic factors, values, and the type of communication.
The project investigates how mobility budgets are perceived by different target groups and which factors are decisive in increasing acceptance of mobility budgets. On the one hand, it builds on findings on mobility budgets, mobility behavior types, and communication types, as well as type-specific responses to measures (e.g., mobalance, MyFairShare, pro: NEWmotion) and linked to experiences from existing knowledge bases (e.g., CMC Centre for Mobility Change) in order to identify possible reservations and ambiguities and derive hypotheses for target group-specific communication and incentives to increase acceptance.
In a representative survey of the working population across Austria, these hypotheses are tested in choice experiments and analyzed for different employment and socio-spatial contexts.
In order to be able to evaluate different versions of mobility budgets, different design variants are selected for in-depth analysis in coordination with parallel studies on mobility budgets. These are then tested with varying acceptance elements using a digital population sample trained on the basis of the survey data in order to optimize acceptance values for different groups. Mobility budget variants with high acceptance values are then evaluated for their impact on mobility shift effects and emission savings.
The result is a catalog of recommendations for operational and political levels of action, which includes measures to increase the acceptance of mobility budgets, taking into account the potential for modal shift and emission savings.