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COPA-DAITA 2030+

Qualifizierungsprojekt zur formulierten Unternehmensstrategie COPA-DAITA 2030+ mit KI als integralen Bestandteil.

Programm / Ausschreibung Humanpotenzial 24/26, Qualifizierungsprojekte, Qualifizierungsprojekte 2025 Status laufend
Projektstart 01.09.2026 Projektende 31.08.2028
Zeitraum 2026 - 2028 Projektlaufzeit 24 Monate
Barwert der Projektförderung € 97.257
Keywords KI-Transformation, Strategie, Qualifizierungsoffensive

Projektbeschreibung

Die Firma COPA‑DATA (Hauptsitz Salzburg) entwickelt die Softwareplattform zenon und richtet sich an Industrie und Energiewirtschaft. Angesichts schneller technologischer Zyklen, besonders durch die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI), hat das Unternehmen die Strategie COPA‑DAITA 2030+ erarbeitet. Ziel ist die Transformation vom klassischen Softwarelieferanten zu einem umfangreichen Technologiepartner mit KI als strategischem Schwerpunkt.

Ziele des Projektes:
* Aufbau systematischer KI‑Kompetenzen in der gesamten Organisation und in Spezialrollen (z.B. KI‑Scouts, KI‑Projektleiter:innen).
* Nutzung von KI intern zur Effizienzsteigerung (z.B. Softwareentwicklung, Wissensmanagement, Tendering).
* Erweiterung des Leistungsportfolios durch KI‑Integration in Automatisierungslösungen und neue Services.

Zentrale Kompetenzfelder die für die Umsetzung der definierten Unternehmensstrategie COPA-DAITA 2030+ erforderlich sind:
1. Requirements Engineering: strukturierte Analyse und Bewertung von Problemstellungen.
2. Entwicklung konkreter Lösungsansätze mit modernen KI‑Methoden und -Werkzeugen.

Zusätzlich erforderlich: vertiefte Kenntnisse in Systemarchitektur, Systems Engineering, modellbasierten Ansätzen (insbesondere MBSE) und der Sicherstellung durchgängiger Datenflüsse ("Digital Thread").

Technologische Trends wie SysML v2 und die Kombination mit Large Language Models (LLMs) eröffnen neue Möglichkeiten zur automatisierten Modellanalyse, -generierung und -validierung, erhöhen aber gleichzeitig den Qualifizierungsbedarf.

Qualifizierungsstrategie: Kombination aus Breiten‑ und Spitzenqualifizierung:
* Breite: Alle 25 Mitarbeitenden sollen Grundkompetenzen im Umgang mit KI erlangen (Tool‑Nutzung, Datenverständnis, kritische Bewertung von KI‑Ergebnissen).
* Tiefe: Schlüsselrollen (Projekting., technische Expert:innen) erhalten spezialisierte Trainings (KI‑Scouting, Use‑Case‑Identifikation, Datenanalyse, Integrationskonzepte).

Ein iterativer, strukturierter Transformationsprozess mit regelmäßiger Evaluation und Anpassung der Inhalte an neue Technologien und Marktanforderungen soll die nachhaltige Verankerung sicherstellen.

Schwerpunkt für Umsetzung: Besondere Bedeutung haben Projektingenieur:innen, die in frühen Projektphasen methodisch fundierte Beiträge (Requirements Engineering, Systemarchitektur) leisten und diese in einen durchgängigen digitalen Kontext einbetten müssen.

Fazit: Das Qualifizierungsprojekt bei COPA‑DATA zielt darauf, KI‑Kompetenzen systematisch aufzubauen, um interne Effizienz zu steigern und neue, KI‑basierte Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Durch methodische Schulung, technologische Weiterbildung und organisatorische Transformation soll KI nachhaltig und nutzbringend im Unternehmen und beim Kunden verankert werden.