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UBA-MOB

Unternehmensbasierte Analyse der Zahlungsbereitschaft für ein Mobilitätsbudget

Programm / Ausschreibung Leuchttürme eMobilität, Zero Emission Mobility, Zero Emission Mobility 2025 inkl ZEM, DTM & Rail4Climate Status laufend
Projektstart 01.06.2026 Projektende 30.11.2027
Zeitraum 2026 - 2027 Projektlaufzeit 18 Monate
Barwert der Projektförderung € 111.579
Keywords Mobilitätsbduget; Zahlungsbereitschaft von Unternehmen; Betriebliches Mobilitätsmanagement; Nachhalitge Unternehmensmobilität; Kleinere und mittlere Unternehmen (KMU)

Projektbeschreibung

UBA-MOB untersucht, unter welchen Bedingungen Unternehmen in Österreich bereit sind, Mobilitätsbudgets einzuführen und finanziell zu tragen. Mobilitätsbudgets werden national und international zunehmend als Instrument diskutiert, um betriebliche Mobilitätsangebote flexibler zu gestalten und nachhaltige Mitarbeiter:innenmobilität zu fördern. Gleichzeitig fehlen im österreichischen Kontext belastbare empirische Erkenntnisse dazu, wie hoch die Zahlungsbereitschaft von Unternehmen tatsächlich ist und welche Faktoren sie beeinflussen, etwa Unternehmensgröße, Branche, Standortbedingungen oder strategische Ausrichtung. Diese Wissenslücke erschwert es, Mobilitätsbudgets wirksam zu gestalten, zielgerichtet zu unterstützen und eine breitere Umsetzung zu ermöglichen. Das Projekt schafft daher erstmals eine systematische, quantitative und empirisch fundierte Grundlage zur Zahlungsbereitschaft österreichischer Unternehmen mit besonderem Blick auf kleine und mittlere Unternehmen, die in bisherigen Untersuchungen oft zu wenig differenziert abgebildet sind. Der Mehrwert liegt in einer breiten empirischen Basis und hoher Praxisnähe, da Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und Regionen einbezogen werden und Muster sowie Unterschiede damit verlässlicher sichtbar werden als in vielen bisherigen Einzelstudien. Zudem wird Zahlungsbereitschaft nicht nur abstrakt erhoben, sondern im Zusammenhang mit zentralen Merkmalen betrieblicher Mobilität und organisatorischen Rahmenbedingungen betrachtet. Vorhandene Erfahrungs- und Datenbestände zu betrieblichen Ausgangslagen und bisherigen Mobilitätsmaßnahmen werden gezielt ergänzt und in die Analyse integriert, um Zahlungsbereitschaft im Kontext realer Umsetzungsbedingungen zu interpretieren. Durch die vergleichende Einordnung unterschiedlicher Unternehmensprofile werden Unterschiede je nach Ausgangslage und strategischer Orientierung methodisch sichtbar gemacht, was die Aussagekraft und Übertragbarkeit erhöht. Ergebnis des Projekts ist eine evidenzbasierte Grundlage dazu, welche Einflussfaktoren die Zahlungsbereitschaft maßgeblich prägen, wie sich diese zwischen Unternehmensgruppen unterscheidet und welche Rahmenbedingungen und Unterstützungsansätze besonders geeignet sind, um Mobilitätsbudgets zielgerichtet und wirksam zu verbreiten. Damit entsteht ein konkreter Nutzen für Unternehmen, Politik und Fördergeber als Entscheidungsgrundlage für die Weiterentwicklung von Mobilitätsbudgets und für passgenaue Maßnahmen im Sinne der Ziele der Ausschreibung Zero Emission Mobility plus 2025.

Abstract

UBA-MOB examines under which conditions companies in Austria are willing to introduce employee mobility budgets and financially commit to them. Employee mobility budgets are increasingly being discussed and applied in Austria and internationally as a tool to make corporate mobility offers more flexible and to promote sustainable employee mobility. At the same time, robust empirical evidence is lacking in the Austrian context regarding how high companies’ willingness to pay actually is and which factors influence it, such as company size, sector, location conditions, or strategic orientation. This knowledge gap makes it difficult to design employee mobility budgets effectively, support them in a targeted way, and enable broader uptake. UBA-MOB therefore provides, for the first time, a systematic, quantitative, and empirically grounded evidence base on the willingness to pay of Austrian companies, with a particular focus on small and medium-sized enterprises, which are often insufficiently differentiated in existing research. The project’s added value lies in its broad empirical foundation and strong practical relevance: it includes companies from different sectors and regions, allowing patterns and differences to be identified more reliably than in many previous individual studies. In addition, willingness to pay is not assessed in the abstract, but analysed in relation to key characteristics of corporate mobility and organisational conditions. Existing experience and data on companies’ starting points and previous mobility measures are purposefully complemented and integrated into the analysis in order to interpret willingness to pay in the context of real implementation conditions. By comparatively profiling different types of companies, differences depending on initial conditions and strategic orientation are made visible in a methodologically robust way, strengthening both the explanatory power and transferability of the findings. The project ultimately delivers an evidence-based understanding of which factors most strongly shape willingness to pay, how it varies across company groups, and which framework conditions and support approaches are most suitable for scaling employee mobility budgets in a targeted and effective manner. This creates tangible value for companies, policymakers, and funding bodies by providing a decision-making basis for further developing employee mobility budgets and designing tailored measures in line with the objectives of the Zero Emission Mobility plus 2025 call.