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Fair-KI

Fair-KI für Einzel- & Kleinstunternehmer*innen

Programm / Ausschreibung IWI 24/26, IWI 24/26, Impact Innovation Ausschreibung 2026 Status laufend
Projektstart 01.09.2026 Projektende 29.02.2028
Zeitraum 2026 - 2028 Projektlaufzeit 18 Monate
Projektförderung € 74.536
Keywords

Projektbeschreibung

Lokale Ein-Personen-Unternehmen (EPU) sind für KI-Systeme unsichtbar, weil ihre Websites für Menschen und nicht für Maschinen gebaut sind. Zudem werden große Daten-Aggregatoren, wie bspw. Treatwell oder Booking, von KI-Systemen bevorzugt - diese sind wiederum für lokale EPU nicht leistbar, es entstehen Abhängigkeitsstrukturen und Einkommensverluste.

Aktuell gibt es keine Plattformen, die als gemeinwohlorientierte Aggregatoren fungieren und sich tatsächlich an den Bedürfnissen lokaler EPU orientieren, um ihre digitale Sichtbarkeit und damit Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten. Das Projekt Fair-KI nutzt die technische Basis von imGrätzl, um die Inhalte von Wiener EPU zentral zu bündeln und in standardisierten, maschinenlesbaren Formaten bereitzustellen. Technisch agiert imGrätzl wie ein Aggregator, bei dem KI-Agenten lokale Angebote finden, reservieren und direkt buchen können. Die Softwareentwicklung erfolgt agil und gemeinsam mit der Zielgruppe (Interviews, Umfrage, Co-Creation-Workshops, Testen). Begleitendes Onboarding senkt die Einstiegshürden.

Im Gegensatz zu bestehenden Aggregatoren verfolgt imGrätzl mit Fair-KI gemeinwohlorientierte Ziele, bspw. durch faire Konditionen mit transparenten, leistbaren Gebühren, Datensouveränität statt erzwungener Plattformbindung und einer garantierten menschlichen Kontrollinstanz bei KI-Entscheidungen (Human-in-the-Loop). So werden insbesondere einkommensschwache und weibliche EPU in die KI-Wertschöpfungskette integriert und ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit gestärkt, sowie der Zugang zu KI-Systeme durch einen gemeinwohlorientierten Gegenentwurf zu globalen, rein profitorientierten Plattformen demokratisiert.