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Erweiterung E-LKW

Pöchlarn: 1x 4-Achs Abrollkipper 2x Sattelzugm. 2x Müllsammelf. Lilienfeld: 1x Müllsammelf. Mank: 1x Ladeboardw.

Programm / Ausschreibung ENIN-14. Ausschreibung Status laufend
Projektstart 20.10.2025 Projektende 18.04.2028
Zeitraum 2025 - 2028 Projektlaufzeit 31 Monate
Projektförderung € 1.848.019
Keywords

Projektbeschreibung

Die Kerschner Umweltservice und Logistik GmbH setzt mit diesem Vorhaben den konsequenten Ausbau ihrer emissionsfreien Nutzfahrzeugflotte fort. Aufbauend auf den bereits im Rahmen der 2. und 8. ENIN-Ausschreibung geförderten Projekten, bei welchen erste E-Müllsammelfahrzeuge sowie eine E-Sattelzugmaschine realisiert wurden, soll nun ein weiterer großer Schritt in Richtung Dekarbonisierung erfolgen.
Im Zuge dieses Projektes werden 7 batterieelektrische LKW neu angeschafft:
• 3 Müllsammelfahrzeuge (2 im Bezirk Melk, 1 im Bezirk Lilienfeld),
• 2 Sattelzugmaschinen (im Pendelverkehr zu einem Schlüsselkunden, inkl. Nachteinsätzen),
• 1 Abrollkipper (für den Bahn-Nachlaufverkehr und Containertransporte),
• 1 Ladebordwand-LKW für die Sammlung gefährlicher Abfälle (ADR).
Damit können sowohl kommunale Sammelaufgaben als auch spezialisierte Transportleistungen künftig geräuscharm, effizient und vollständig emissionsfrei erbracht werden.
Als Antriebstechnologie wurde bewusst die batterieelektrische Lösung gewählt, da diese für unsere Einsatzprofile (Müllsammlung, Containerlogistik, Pendelverkehr) die höchste Effizienz aufweist und durch den elektrischen Nebenantrieb erhebliche Energieeinsparungen ermöglicht.
Für den Betrieb der Fahrzeuge wird die erforderliche Ladeinfrastruktur an drei Standorten aufgebaut bzw. erweitert:
• Pöchlarn: Hauptstandort, Ausbau auf Ladepunkte für 8 Fahrzeuge, Integration eines Stromspeichers zur Nutzung einer bestehenden 838 kWp Photovoltaikanlage.
• Mank: Erweiterung der Ladepunkte für den zweiten E-LKW, Einbindung einer 578 kWp PV-Anlage mit Speicher.
• Lilienfeld: Aufbau der ersten Ladeinfrastruktur, kombiniert mit einer neuen PV-Anlage und Speicher, die ab Q4 2026 in Betrieb gehen soll.
Die geplante Umstellung der zusätzlichen 7 Elektrofahrzeuge ermöglicht eine CO₂-Einsparung von mehr 180.000 kg CO₂ pro Jahr.
Zusätzlich wird durch den Einsatz von Stromspeichern der tagsüber erzeugte Solarstrom für die nächtliche Ladung nutzbar gemacht. Dies erhöht die Eigenverbrauchsquote der Photovoltaikanlagen signifikant, stärkt die regionale Versorgungssicherheit und entlastet die Netze.
Das Projekt ist ein wichtiger Baustein unserer Gesamtstrategie, die bis 2033 eine Umstellung auf 24 batterieelektrische LKW vorsieht. Damit leisten wir einen maßgeblichen Beitrag zu den österreichischen Klimazielen, verbessern die Luftqualität, reduzieren Lärmemissionen und schaffen nachhaltige Lösungen für die Abfallwirtschaft und Transportlogistik.