E-LKW Phase 2
Transformation Elektro LKW
| Programm / Ausschreibung | ENIN-13. Ausschreibung | Status | laufend |
|---|---|---|---|
| Projektstart | 17.09.2025 | Projektende | 16.03.2028 |
| Zeitraum | 2025 - 2028 | Projektlaufzeit | 31 Monate |
| Projektförderung | € 2.224.944 | ||
| Keywords | |||
Projektbeschreibung
Allgemein:
Die Hasenöhrl GmbH ist ein Familienbetrieb an der Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich, welcher seit 1960 unter anderem mehrere Kies- und Betonwerke betreibt.
Weiters ist die Unternehmensgruppe im Bau- und Baunebengewerbe tätig und hat sich unter anderem zu einem Spezialisten im Bereich Straßenbau sowie bei Erd- und Abbrucharbeiten entwickelt.
Neben diesen Tätigkeiten wurde insb. der Bereich Kreislaufwirtschaft in den letzten Jahren weiterentwickelt und versucht die im Produktionsprozess notwendigen Primärrohstoffe durch aufwendige Aufbereitung zumindest teilweise zu ersetzen und dabei die gleiche oder bessere Qualität der Endprodukte zu erreichen und somit eine umweltschonende Rückführung von Abbruchmaterial zu erzielen.
Im Bereich der Asphaltmischanlage wurde begonnen in eine Holzstaubverbrennungsanlage zu investieren, wodurch ein Großteil des derzeit verwendeten Heizöls eingespart werden kann.
An einer Vielzahl der Betriebsstätten wurden Investitionen in erneuerbare Energieträger in Form von Photovoltaikanlagen getätigt, womit zukünftig ein beachtlicher Teil der benötigten Energie selbst produziert werden kann.
Aufgabenstellung:
Im Rahmen der Geschäftstätigkeit setzt die Hasenöhrl Gruppe heute rund 135 LKWs in den verschiedensten Unternehmsparten ein. Dabei werden rund 7 Millionen Liter Dieseltreibstoff verbraucht. Um den in den operativen Geschäftsfeldern begonnen Transformationsprozess weiterzuführen, soll eine schrittweise Umstellung auf elektrobetriebene Fahrzeuge (LKW) erfolgen.
Es kommen hierfür folgende Anwendungen in Betracht:
• Fahrmischer für den Betontransport
• Sattelzugmaschine 2-Achs z.B. Kiestransport
• Müllfahrzeug
• Silo Fahrzeug (z.B. Zementransport)
•Wie viele emissionsfreie Nutzfahrzeuge werden neu angeschafft?
Es sollen vorerst 10 emissionsfreie Fahrzeuge (LKW-Sattelzugmaschinen) angeschafft werden.
•Wann und wo kommen die neuen Nutzfahrzeuge zum Einsatz?
Sechs Fahrzeuge werden als Sattelzugmaschinen (Kippaufbau) für den Kiestransport bzw. Abbruchmaterial und vier weitere Sattelzugmaschinen (Silo) für den Transport von diversen Gütern (Zement etc.)
• Welche Technologie wurde gewählt?
BEV = Batterie Elektrofahrzeuge
• Welche Infrastruktur wird aufgebaut?
Werk Arbing: 1x200kw+3x100kw
Werk Freistadt: 1x200kw+3x100kw
Werk Sankt Pantaleon:2x400kw+2x200kw+8x100kw
Diese Infrastruktur(Schnelllader) soll gleichzeitig in Zusammenhang mit dem Erwerb der neuen elektrischen Sattelzugmaschinen angeschafft werden.
• Wie groß ist die zu erwartende CO2-Einsparung
Die erwartete Co2 Einsparung beträgt auf einer Jahreskilometerleistung von 50.000 km pro Fahrzeug für alle 10 Fahrzeuge rund 530 to p.a.