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VEGA - electrified²

VEGA electrified² - Beschaffung weiterer zehn batterieelektrisch betriebener Sattelzugmaschinen am Standort Salzburg

Programm / Ausschreibung ENIN-13. Ausschreibung Status laufend
Projektstart 01.01.2026 Projektende 30.06.2028
Zeitraum 2026 - 2028 Projektlaufzeit 30 Monate
Projektförderung € 1.198.440
Keywords

Projektbeschreibung

Mit VEGA - electrified² skaliert die VEGA International Car-Transport and Logistic-Trading GmbH ihre Elektrifizierungsstrategie im Schwerverkehr konsequent entlang planbarer Hochleistungsrelationen. Dabei ist der Name Programm, denn es handelt sich um die logische Fortsetzung des erfolgreichen Vorgängerprojekts „VEGA - electrified - Elektrifizierung der Trailerüberführung“. Dabei wird nicht nur auf die im Erstprojekt gesammelten Erfahrungswerte aufgebaut, sondern es wird auch die mit dem Erstprojekt gefördert hergestellte Infrastruktur genutzt.

Vorgesehen ist die Beschaffung von zehn batterieelektrisch betriebenen Sattelzugmaschinen der Klasse N3, diesmal in der Lowliner-Bauart zur vollelektrischen Beförderung höherer Sattelauflieger sowie für Tieflader- Einsätze, dem so genannten Truck-on-Truck Geschäft.

Zugelassen und eingesetzt werden die Fahrzeuge von unserem Standort nahe Salzburg, Österreich. Eingesetzt sollen die Fahrzeuge hauptsächlich auf der etablierten Relation Salzburg – Fernetti/Triest – Salzburg mit der anspruchsvollen Alpenquerung über die A10 Tauernautobahn. Zusätzlich sollen sie für österreichweite Fahrzeuglieferung ab Salzburg eingesetzt werden. Projektstart 01.01.2026, Laufzeit bis 30.06.2028 (30 Monate).

Beschafft und eingesetzt sollen batterieelektrische Sattelzugmaschinen (BEV) der Klasse N3 in Lowliner-Ausführung. Diese Wahl erhöht die elektrische Wertschöpfungstiefe auf bekannten Relationen (z. B. Megatrailer- und Truck-on-Truck-Einsätze) und ermöglicht ein „organisches Wachstum der Elektromobilität“ im Kerngeschäft.

Im Folgeprojekt wird keine neue Ladeinfrastruktur errichtet; genutzt wird die im Erstprojekt aufgebaute HPC-Ladeinfrastruktur am Standort Salzburg. Diese umfasst 6 High-Performance-Charger mit 12 Ladepunkten, einen 4-MW-Netzanschluss samt Transformator sowie die Einbindung einer firmeneigenen Photovoltaikanlage zur Fahrstromversorgung. Für unterwegs stehen kuratierte Set’s aus EMSP-Ladekartenpakete (ECEP) und der VEGA e-Navigator zur Auswahl geeigneter, für Nutzfahrzeuge anfahrbarer Ladepunkte bereit.

Durch den ersatzweisen Einsatz der BEV-Zugmaschinen gegenüber Diesel-Vergleichsfahrzeugen wird eine CO₂-Reduktion von 4.792,45 t erwartet.

Zur Maximierung der Wirkung setzt VEGA auf paarige Verkehre und planbare Umläufe. Über die Dauer der Betriebs- und Behaltepflicht sind insgesamt 6.500.000 Wagenkilometer vorgesehen. Der Strombezug erfolgt ausschließlich aus erneuerbaren Quellen – im Depot ebenso wie öffentlich über CPOs mit entsprechender Zertifizierung. So steigert das Projekt seinen Nutzen über die reine Emissionsminderung hinaus: spürbar leiserer Betrieb, bessere Luftqualität entlang der Relationen und hohe Sichtbarkeit im Alltag der Güterbeförderung.