E-LKW Waldaffe
Neuanschaffung E-LKW am Produktionsstandort von Waldaffe in 9065 Ebenthal
| Programm / Ausschreibung | ENIN-13. Ausschreibung | Status | laufend |
|---|---|---|---|
| Projektstart | 01.06.2026 | Projektende | 31.05.2028 |
| Zeitraum | 2026 - 2028 | Projektlaufzeit | 24 Monate |
| Projektförderung | € 204.574 | ||
| Keywords | |||
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projekts wird ein emissionsfreies Nutzfahrzeug neu angeschafft. Es handelt sich um ein vollelektrisches Fahrzeug der Marke Scania mit 400 kW Antriebsleistung und einer installierten Batteriekapazität von 624 kWh. Mit einer Reichweite von bis zu 460 km ist dieses Fahrzeug speziell auf den regionalen Einsatz ausgelegt.
Das Nutzfahrzeug wird künftig in der Transportlogistik der Waldaffe GmbH eingesetzt. Geplant ist der Betrieb am Standort Ebenthal in Kärnten, wo es primär für den Transport von Biomasse, Hackgut und Substraten verwendet wird. Durch die integrierte Krananlage ist eine Eigenbeladung möglich, sodass zusätzliche Geräte oder Hilfsmittel nicht erforderlich sind. Auf diese Weise wird das Fahrzeug unmittelbar in die bestehenden Prozesse eingebunden und sorgt für einen effizienten und flexiblen Transport der Rohstoffe sowie deren Auslieferung an Kunden in der Region.
Für die Umsetzung wurde auf Batterieelektrische Antriebstechnologie (BEV) gesetzt. Der Elektromotor mit Vierganggetriebe liefert 400 kW (540 PS) Dauerleistung und ermöglicht in Kombination mit den vier Hochleistungsbatterien eine stabile und zuverlässige Nutzung. Die Ladeinfrastruktur ist auf schnelle Energieversorgung ausgelegt: Mit einem CCS Typ 2 Stecker können Ladeleistungen von bis zu 375 kW erreicht werden, sodass das Fahrzeug innerhalb von 70 bis 90 Minuten vollständig aufgeladen werden kann. Damit ist eine hohe Einsatzbereitschaft gewährleistet, selbst bei intensiver Nutzung im täglichen Betrieb.
Parallel dazu wird eine Infrastruktur in Form einer eigenen Hochleistungsladestation aufgebaut. Diese Ladeeinrichtung ermöglicht nicht nur das zügige Aufladen des neuen Fahrzeugs, sondern stellt auch eine zukunftssichere Basis dar, um weitere Fahrzeuge in den kommenden Jahren in den Betrieb zu integrieren. Zusätzlich wird die Ladeinfrastruktur mit der bestehenden Energieversorgung verknüpft, die am Standort über ein Blockheizkraftwerk sowie Biomasseanlagen erfolgt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Energieversorgung nachhaltig und CO₂-neutral ist.
Die zu erwartende CO₂-Einsparung beläuft sich über die verpflichtende Behaltefrist auf insgesamt 184,33 Tonnen. Diese Einsparung ergibt sich aus der Substitution eines konventionellen, dieselbetriebenen Fahrzeugs durch die gewählte Elektro-Lösung und wird durch den klimaneutralen Betrieb – gespeist aus eigener erneuerbarer Energie – noch verstärkt.
Zusammenfassend leistet die Anschaffung dieses Fahrzeugs somit einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung der Transportlogistik, senkt die Betriebskosten über den Lebenszyklus und stärkt die regionale Wertschöpfung durch den Einsatz modernster, nachhaltiger Technologien.