Urbane Logistik
Einsatz von 3 E-LKWs für urbane Logistik in Wien und Postverkehr zwischen Hagenbrunn und Parndorf
| Programm / Ausschreibung | ENIN-13. Ausschreibung | Status | laufend |
|---|---|---|---|
| Projektstart | 16.06.2026 | Projektende | 15.11.2028 |
| Zeitraum | 2026 - 2028 | Projektlaufzeit | 30 Monate |
| Projektförderung | € 408.760 | ||
| Keywords | |||
Projektbeschreibung
Das vorliegende Projekt eines seit 1989 bestehenden Familienbetriebs mit Sitz in Wien markiert den Startschuss für den Einstieg in die E-Mobilität. Unser Unternehmen, das seit 1995 als GmbH geführt wird, steht für Leidenschaft, Beharrlichkeit, Bescheidenheit, Korrektheit und Ehrlichkeit. Diese Werte prägen unsere tägliche Arbeit ebenso wie unser kompromissloses Qualitätsdenken und unsere starke Marktpräsenz im Business-to-Business-Bereich. Wir sind exklusiv für Direktkunden aus Industrie und Handel tätig und spezialisiert auf Komplettladungen im Planen-LKW-Sektor, inklusive Gefahrguttransport.
Im Rahmen des Projekts werden drei vollelektrische Nutzfahrzeuge neu angeschafft.
Zwei davon sind 12-Tonnen-LKWs, die im innerstädtischen Bereich von Wien eingesetzt werden. Sie bedienen täglich bis zu 20 Stopps – darunter Spitäler, Nahversorger und Lebensmittelhändler. Die Einsatzgebiete liegen in den Bezirken mit den Postleitzahlen 1030, 1110 und 1230, wo durch bei häufiges Stop & Go erhebliche Schallemissionen entstehen. Der Einsatz von E-LKWs ermöglicht hier eine deutliche Reduktion der Lärmbelastung im urbanen Gebieten (geringerer dB-Wert im Vergleich zu Diesel-LKWs) sowie die Vermeidung lokaler NOx-Emissionen, was zu spürbaren Umwelteffekten im Bereich der Luftreinhaltung und des Lärmschutzes führt.
Die beiden urbanen E-LKWs werden die bestehende Ladeinfrastruktur der Firma Schenker nutzen.
Für den dritten LKW, der für Posttransporte zwischen den Zentrallagern Hagenbrunn und Parndorf eingesetzt. Der Transport von Postpaketen per E-LKW reduziert Schall- und Nox Emissionen auf den belasteten Stammstrecken S2 und A23, A4. Für die Beladung wird in Schwechat eine eigene E-Ladeinfrastruktur errichtet. Diese umfasst eine DC-Ladestation und wird so ausgelegt, dass sie auch zukünftige Erweiterungen des E-Fuhrparks ermöglicht und zur Ressourcenschonung beiträgt.
Die gewählte Technologie basiert auf 100% elektrischen LKWs der Klassen N2/N3, die speziell für den Einsatz im Stückguttransport und bei Komplettladungen konzipiert sind. Auch die Beförderung von Gefahrengütern ist weiterhin möglich. Die Fahrzeuge bieten eine hohe Reichweite und sind für den täglichen Betrieb im regionalen Verteilerverkehr optimiert.
Die Fahrzeuge werden Montag bis Freitag an rund 250 Tagen im Jahr eingesetzt. Durch den Ersatz von drei dieselbetriebenen LKWs durch emissionsfreie Fahrzeuge wird eine jährliche CO₂-Einsparung von rund 360 Tonnen erwartet. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und zur nachhaltigen Transformation der Transportbranche.
Langfristig ist geplant, den gesamten Fuhrpark von derzeit rund 200 LKWs schrittweise auf emissionsfreie Antriebe umzustellen. Dieses Projekt stellt somit die Startphase einer umfassenden Dekarbonisierungsstrategie dar und unterstreicht unser Engagement für eine zukunftsfähige und klimafreundliche Logistik.