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Getränke CO2-frei

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Programm / Ausschreibung , ENIN-7. Ausschreibung Status laufend
Projektstart 19.08.2024 Projektende 18.08.2025
Zeitraum 2024 - 2025 Projektlaufzeit 13 Monate
Keywords

Projektbeschreibung

Die Planung des LKW-Fuhrparks wurde in einem internen Projekt bis 2028 sichergestellt bzw. die Weichen für alternative Antriebe wurden gestellt. Natürlich wurde auch die Möglichkeit der Förderung in Betracht gezogen und mitkalkuliert. Es sind bis 2028 in Summe 15 LKWs mit E-Motorisierung geplant – Für das Jahr 2025 sind 3 LKWs budgetiert.
Del Fabro Kolarik beliefert primär (70%) die Wiener Innenstadt und die dort ansässige Gastronomie, Hotellerie und Clubszene. Unser Firmenstandort befindet sich in Simmering, d.h. unsere Kilometerleistung beschränkt sich auf Wien und das Wiener Umland.
Aufrgund der Verfügbarkeit alternativer Antriebe hinsichtlich Energie und Infrastruktur war die Entscheidung keine besonders schwere. Unser Standort bietet die notwendige Ladeinfrastruktur – Die eingeschränkte Reichweite durch die E-Motorisierung ist für unsere Auslieferlogistik unproblematisch. Wir haben bereits im PKW-Segment auf E-Motorisierung umgestellt, weil unser Standort auch die notwenige Infrastruktur erfüllt – Im Zuge der Standortplanung, der Standort Grillgasse wurde 2019 eröffnet, wurden die Möglichkeiten einer nachhaltigen Betriebsführung bereits impliziert. Eine Erweiterung der Ladeinfrastruktur ist mit 2026 geplant und soll mit der PV-Anlage gekoppelt werden.

Endberichtkurzfassung

Wir freuen uns der Öffentlichkeit unsere Ergebnisse präsentieren zu können. Das Projekt war zu Beginn skeptisch
aufgenommen worden und hat sich nach intensiver Auseinandersetzung mit der Thematik als großer Erkenntnisgewinn
für das Unternehmen entwickelt.
Auch für mich als Projektleiter war die anfängliche Skepsis, was die Kilometerleistung und die damit verbundene
CO2-Einsparung betrifft, doch sehr groß, da über Medien, Politik und in den einschlägigen Fachkreisen die CO2-Einsparung
als Indikator einer möglichen Förderung galt und propagiert wurde. Als Getränkegroßhändler, der überwiegend im
urbanen Verteilerverkehr unterwegs ist, war eine große CO2-Einsparung nicht zu erwarten. Im Verlauf des Projekts hat
sich aber der Schwerpunkt einer nachhaltigen Auslieferlogistik, der sich ausschließlich über die Kilometerleistung
definierte, in Richtung urbane Lebensqualität verschoben.
Zu den positiven Nebeneffekten gehören eine Reduzierung von Schadstoffemissionen, Lärm und der Gestank, der durch
Verbrennungsmotoren verursacht wird.

Wir haben durch den Einsatz von emissionsfreien LKWs im schweren Verteilerverkehr keine Nachteile
in der Auslieferlogistik - Durch die effektive Nutzung und Optimierung der LKWs (Weniger Reichweite = Mehr Nutzlast)
haben wir die ideale Lösung gefunden. Zusätzlich entlasten wird den urbanen Stadtverkehr und die Lebensqualität
der städtischen Bevölkerung durch die positiven Nebeneffekte und setzen damit auch eine Zeichen, dass es durchaus
möglich ist, höhere Lebensqualität und logistische Effizienz zu verbinden. Und das emissionsfrei und auf
hohem logistischen Niveau.
Wir haben alle unsere Ziele erreicht und blicken mit Zuversicht auf das Jahr 2026. Das Projekt E-Mobilität wird
weiter verfolgt und vom Unternehmen unterstützt.