eHLF 1 FF Krems
Beschaffung eines e-Hilfeleistungsfahrzeuges Freiwillige Feuerwehr Krems/Donau
| Programm / Ausschreibung | ENIN-5. Ausschreibung | Status | laufend |
|---|---|---|---|
| Projektstart | 01.03.2024 | Projektende | 31.12.2025 |
| Zeitraum | 2024 - 2025 | Projektlaufzeit | 22 Monate |
| Keywords | |||
Projektbeschreibung
Die Freiwillige Feuerwehr Krems/Donau beabsichtigt, neben der bereits erfolgten Aufrüstung der Feuerwehrhäuser um Photovoltaikanlagen, und einem ersten e-Nutzfahrzeug der Klasse N1, nunmehr ein erstes e-Einsatzfahrzeug (Hilfeleistungsfahrzeug) zu beschaffen.
Elektromobilität genießt in der Freiwilligen Feuerwehr Krems/Donau einen hohen Stellenwert und sehen wir den Markt ausreichend fortgeschritten um ein derartiges Fahrzeug, mit einer Betriebszeit von 25 Jahren, nunmehr zu beschaffen.
Neben dem Gedanken der Nachhaltigkeit zählt für die Freiwillige Feuerwehr Krems/Donau auch die Vorbildwirkung für ihre rund 500 Mitglieder der ältesten und größten Freiwilligen Feuerwehr Niederösterreichs. Durch den e-Antrieb mögliche neue Fahrzeugkonzepte im Bereich von Sonderfahrzeugen runden die Vorteile ab.
Endberichtkurzfassung
Aufgrund der gegenständlichen Förderung konnte die Anschaffung des E-Tanklöschfahrzeug "Tank 10", ein „RT“ der Firma Rosenbauer, für die Freiwillige Feuerwehr Krems/Donau realisiert werden.
Der Fuhrpark der Feuerwehr Krems umfasst etwa 30 Fahrzeuge, darunter elf Hilfeleistungsfahrzeuge, drei Wechselladefahrzeuge und eine Drehleiter. Das neue Löschfahrzeug "Tank 10“ verfügt über zwei Batterien (jeweils 66 kWh) und ein Energy Backup System am Dach. Dabei handelt es sich um einen 306 PS starken Dieselmotor, der sicherstellt, dass das Fahrzeug vier Stunden unter Volllast autonom betrieben werden kann. Für den Einsatz in einer Stadt wie Krems ist der „RT“ aufgrund seiner Wendigkeit bestens geeignet. Weiters zeichnet sich das neue Fahrzeug nicht nur durch den umweltfreundlichen Antrieb, sondern auch durch ein neuartiges Arbeits- und Mannschaftskonzept aus. Die Sitzreihen im Mannschaftsbereich sind nicht mehr klassisch hintereinander, sondern im rechten Winkel zur Fahrtrichtung angeordnet, wodurch die Kommunikation wesentlich verbessert wurde. Abstimmung und Einsatzvorbereitung mit dem Fahrzeugkommandanten sind dadurch bereits während der Anfahrt möglich.
Im Zusammenspiel mit den PV-Anlagen auf den Feuerwehrobjekten ist der "Tank 10" auch bei länger andauernden Stromausfällen einsetzbar, während Feuerwehrautos mit einem Verbrennermotor möglicherweise zum Stillstand kommen, weil es an den Zapfsäulen keinen Treibstoff mehr gibt.