ÖTZTALER ZERO
Dekarbonisierung von 2 Linien der Ötztaler Verkehrsgesellschaft Busflotte in Tirol
| Programm / Ausschreibung | EBIN (Emissionsfreie Busse) Ausschreibung 2023/02 | Status | laufend |
|---|---|---|---|
| Projektstart | 20.09.2023 | Projektende | 31.05.2026 |
| Zeitraum | 2023 - 2026 | Projektlaufzeit | 33 Monate |
| Keywords | |||
Projektbeschreibung
ÖVG ist mit 56 MitarbeiterInnen, 2.107.034 Mio. gefahrenen km und 2.2 Mio. Fahrgästen p.a. einer der führenden ÖPNV-Betreiber in der Region.
ÖVG erbringt gemeinwirtschaftliche und eigenwirtschaftlichen Verkehrsdienste im öffentlichen Personenregionalverkehr gemäß Kraftfahrliniengesetz (KfLG) oder Gelegenheitsverkehrsgesetz (GelVerkG) auf Basis von Verkehrsdienste-Verträgen mit dem VVT und im Auftrag anderer.
ÖVG verfügt über zwei Betriebsstandorte in Ötztal und Sölden, davon wurde Sölden 2018 zu einem der modernsten in Österreich ausgebaut. Dieser Standort wurde zuletzt im Jahre 2018 massiv ausgebaut.
Übergeordnetes Ziel ist die Attraktivierung des ÖPNV-Angebotes in der Region und die Umstellung der gesamten regionalen Busflotte auf emissionsfreie Busse. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben wie CVD, SFBG, etc. ist ÖVG bei Neuanschaffungen zu einer Quote an emissionsfreien Fahrzeugen verpflichtet. Durch die EBIN-Förderung werden die Investitions-Mehrkosten abgefedert.
Im Projekt werden 2 Stk. Emissionsfreie 8,9m Midibusse sowie 6 Stk. 12,2m Solobusse angeschafft.
Die emissionsfreien Solobusse fahren auf den Umläufen folgender Linien:
8352 Sölden Innsbruck Sölden, Umlauf 12.2
8352 Sölden Obergurgl Imst, Umlauf 4.1, 4.3, 5.1, 6.1, 6.4
8352 Winterverkehr Längenfeld Sölden, Umlauf 65.0
8352 Winterverkehr Sölden – Obergurgl. Umlauf 52.0
8400 Sölden Vent, Gletscher, Umlauf 20.0, 21.0, 22.0
Die emissionsfreien Midi-Busse fahren auf den Umläufen 41.0 und 42.0 der Linie 8404 als Ortsbus Sölden.
Als Fahrzeugtechnologie werden batteriebetriebene Zero Emission-Niederflur-Elektrobusse mit Li-Ionen Batteriespeicher gewählt, die über CCS-2 Steckerladung geladen werden.
Die Ladung der Elektrobusse erfolgt durch Steckerladung an Ladepunkten auf Betriebsgeländen in der nächtlichen Betriebspause. Die Ladung der Elektrobusse erfolgt auch durch Steckerladung an Ladepunkten im Liniennetz an mechanisch abgesicherten Haltepunkten auf öffentlichen Flächen mit genügend langer Verweildauer und durch Steckerladung an denselben Ladepunkten auf Betriebsgeländen in Betriebspausen unter Tags.
Es wird eine CO2-Einsparung von 327,6t je Jahr erwartet.
Durch dieses Projekt wird die Basis für einen klimaneutralen Betrieb der ÖVG-Busse und für die digitale Zukunft des Unternehmens gelegt.
Endberichtkurzfassung
Die Ötztaler Verkehrsgesellschaft erbringt gemeinwirtschaftliche und eigenwirtschaftliche Verkehrsleistungen im öffentlichen Personenregionalverkehr gemäß Kraftfahrliniengesetz oder Gelegenheitsverkehrsgesetz. Ötztaler Verkehrsgesellschaft mbH ist ÖPNV-Dienstleister für das Land Tirol, auf Basis von Verkehrsdiensteverträgen mit dem VVT und im Auftrag anderer Partner im Ötztal.
Durch das Projekt wurde das ÖPNV-Angebotes in der Region, auch durch die Umstellung der regionalen Busflotte auf emissionsfreie Busse, attraktiviert.
Der Tourismus wird durch Schaffung einer bis zum Zielort nachhaltigen und emissionsfreien An- und Abreisemöglichkeit von und zum ÖV ohne Nutzung fossiler Mobilitätsformen unterstützt.
Durch das Projekt wurden 2 Linien der Ötztaler Verkehrsgesellschaft Busflotte in Tirol dekarbonisiert. 8 Busse, davon Stk. SOLOBUS 2achsig, 12,2m Länge, 1 Stk. MIDIBUS 2achsig, 9m Länge sowie 1 Stk. MIDIBUS, 7m Länge sind nun im Linienbetrieb. Die Busse sind, beginnend mit November 2025, kontinuierlich in den Linienverkehr aufgenommen worden.
Die Ladung der Elektrobusse erfolgt auf Betriebsgeländen in längeren Betriebspausen unter Tags sowie in der Nacht.
Die Lade- und Abstellinfrastruktur wurde an 3 Standorten in Sölden, Ötztal Bahnhof und Imst errichtet.
Ötztaler Verkehrsgesellschaft ist auch damit ein Vorreiter der Dekarbonisierung im alpinen Bereich.