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KH_an_FW

Know-how Transfer an Fernwärmebetreibende

Programm / Ausschreibung Qualifizierungsoffensive, Innovationscamps S, Innovationscamps S Status abgeschlossen
Projektstart 01.06.2022 Projektende 28.02.2023
Zeitraum 2022 - 2023 Projektlaufzeit 9 Monate
Keywords Fernwärme, Digitalisierung

Projektbeschreibung

In Österreich gibt es ca. 2.400 Biomasseheizwerke und 150 Biomasse KWK Anlagen, welche einen wesentlichen Beitrag zur CO2-neutralen Wärmeversorgung und lokalen Wertschöpfung liefern. Ein Großteil dieser Biomasseheizwerke ist im ländlichen Gebiet situiert und klein strukturiert , wodurch Betreibende kaum die Möglichkeit haben, die neuesten Erkenntnisse aus R&D und Digitalisierung in den täglichen Betrieb mit einflie-ßen zu lassen. Dies ist jedoch erforderlich, um einen wirtschaftlichen und stabilen Be-trieb zu ermöglichen und Kapazitäten für den weiteren Ausbau zu schaffen.
Güssing Energy Technologies (GET) ist seit vielen Jahren Mitglied des Forschungsnetz-werks Austrian Cooperative Research (ACR) und ist damit quasi eine ausgelagerte F&E Abteilung für KMUs in Österreich. GET ist seit vielen Jahren bei nationalen und interna-tionale Forschungsprojekten zum Themenkomplex Fernwärme beteiligt und hat damit einen guten Überblick über aktuelle R&D Ergebnisse und Trends. Gleichzeitig arbeitet GET auch seit vielen Jahren in der energetischen Optimierung von Fernwärmebetrie-ben, wodurch auch die Probleme des täglichen Betriebs von Fernwärmebetreibenden gut bekannt sind. Richard Zweiler, Geschäftsführer von GET, ist Schwerpunktsleiter Digitalisierung bei der ACR. Damit stellt GET das perfekte Bindeglied dar, um R&D Er-gebnisse und Digitalisierungs-Knowhow effizient und zielgerichtet zu den Fernwärme-betreibenden zu transportieren.
Das Schulungsprogramm wurde mit den Schulungsteilnehmern im Vorhinein detailliert abgestimmt, um den Knowhow-Transfer zu maximieren. Das breite Größen-Spektrum der Fernwärmen (FW Mischendorf ca. 30 Abnehmer, FW Güssing ca. 500 Abnehmer) wurde so gewählt, dass dieses Schulungsgerüst nach Projektende für andere Fern-wärmen weiterverwendet werden kann, um die Multiplizierbarkeit zu maximieren.
Das Ziel ist der Aufbau eines maßgeschneiderten Schulungsangebots aktueller Ergeb-nisse aus R&D und Digitalisierungs-Know-how für Fernwärmenetze, das auch nach Projektende weiterverwendet werden kann, um den Multiplikatoreffekt zu maximie-ren.
Der Nutzen für Fernwärmebetreibende ist die Steigerung der Effizienz im laufenden Betrieb und die Schaffung von Kapazitäten für Erweiterungen von bestehenden Fern-wärmenetzen – was einen Baustein zur Erreichung der gesetzten Klimaziele darstellt.