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Socially Just and Politically Robust Decarbonisation: A Knowledge Base and Toolkit for Policymakers

Programm / Ausschreibung MissionERA, JPI CLIMATE SRL 2019-2021, JPI Climate – SOLSTICE Status laufend
Projektstart 07.12.2020 Projektende 06.12.2023
Zeitraum 2020 - 2023 Projektlaufzeit 37 Monate
Keywords just transition; labour market transitions; political polarization; legitimacy and procedural justice; decarbonisation toolkit

Projektbeschreibung

Forschungsfrage: Wie kann der Übergang zu einem dekarbonisierten Europa sozial gerecht gestaltet und von den wichtigsten Akteuren so wahrgenommen werden, dass aus Gegnern sogar politische Verbündete werden?

Die Ziele:
(A) Entwicklung eines Instrumentariums für politische Entscheidungsträger, das die Schritte und Methoden beschreibt, die zur Steuerung sozial gerechter und politisch robuster kohlenstoffarmer Übergänge notwendig sind.
(B) Untersuchung von zwei Forschungsthemen, um die für die Erstellung des Toolkits erforderliche Wissensbasis aufzubauen:

1. Verstehen der "Gewinner" und "Verlierer" von kohlenstoffarmen Übergängen
Wir untersuchen, welche Akteure auf welche Weise anfällig für negative Auswirkungen der Dekarbonisierung sind und wie sie von den durch den Übergang geschaffenen Möglichkeiten profitieren könnten. Dies beinhaltet eine multidisziplinäre Analyse (i) grundlegender konzeptueller und normativer Fragen, die mit der Klassifizierung und Bewertung von Verlusten und Gewinnen aus dem Übergang verbunden sind (Philosophie: breites reflektierendes Gleichgewicht); (ii) der Arbeitsplätze und Qualifikationen, die für solche Übergänge anfällig sind und in kohlenstoffarmen Sektoren benötigt werden (Wirtschaft: mikroökonometrische Analyse); und (iii) des politischen Widerstands von Akteuren, die vom Übergang betroffen sind, und des Potenzials alternativer Übergangsstrategien, um diesen Widerstand zu mildern (Politikwissenschaft: Fallstudien und statistische Analyse von Umfragedaten).

2. Die Gestaltung sozial gerechter und politisch robuster Dekarbonisierungspolitiken und -prozesse
Auf der Grundlage der oben beschriebenen interdisziplinären Forschung untersuchen wir das institutionelle Design, das zur Steuerung sozial gerechter und politisch robuster Übergänge erforderlich ist. Wir werden weitere Erkenntnisse - aus der politischen Theorie und dem Recht - entwickeln, die für solche entscheidenden Aufgaben des institutionellen Designs erforderlich sind. Insbesondere untersuchen wir, was uns die Demokratietheorie und das Umweltrecht über gerechte und effektive Prozesse für die Gestaltung und Umsetzung von Klimapolitik sagen können (z.B. welche Akteure in welche Prozesse einbezogen werden sollten und wie ihre Einbeziehung sowohl die individuelle Wahrnehmung als auch die aggregierten Ergebnisse kohlenstoffarmer Übergänge beeinflussen könnte), und wir werden mehrere Kriterien zur Bewertung substanzieller Klimapolitiken entwickeln

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Abstract

Main RQ: How may a transition to a decarbonised Europe be designed to be socially just, and perceived to be so by key stakeholders, even turning opponents into political allies?

Objectives:
(A) Develop a toolkit for policymakers describing the steps and methods necessary for steering socially just and politically robust low-carbon transitions.
(B) Explore two research themes, to build the knowledge base necessary for producing the toolkit:

1. Understanding the “winners” and “losers” from low-carbon transitions
We explore which actors are vulnerable to adverse impacts from decarbonisation and in what ways, and how they could benefit from opportunities created by the transition. This will involve multi-disciplinary analysis of (i) basic conceptual and normative questions associated with classifying and assessing transitional losses and gains (philosophy: wide reflective equilibrium); (ii) the jobs and skills vulnerable to such transitions and needed in low-carbon sectors (economics: micro-econometric analysis); and (iii) the political resistance from actors affected by the transition, and the potential for alternative transition strategies to alleviate such resistance (political science: case studies and statistical analysis of survey data).

2. Designing socially just and politically robust decarbonisation policies and processes
Drawing on the interdisciplinary research described above, we explore the institutional design needed to steer socially just and politically robust transitions. We will develop further insights—from political theory and law—needed for such crucial institutional design tasks. Specifically, we assess what democratic theory and environmental law can tell us about just and effective processes for the design and implementation of climate policy (e.g. which actors should be included in which processes, and how their inclusion could shape both individual perceptions and aggregate outcomes of low-carbon transitions), and we will develop multiple criteria to evaluate substantive climate policies.